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In den letzten Jahren hat sich
das Angebot für Öl-Brennwerttechnik deutlich erhöht:
fast alle entscheidenden Hersteller bieten nunmehr
Boden- und Wandgeräte in dieser Technologie an und
das in unterschiedlichen Leistungsklassen.
Die häufige Öl-Niedrigtemperaturtechnik
erreicht eine Energieausnutzung von nahezu 90% (->
Heizwert Hu).
Die Öl-Brennwerttechnik
ermöglicht jedoch eine noch höhere
Energieausbeute, da sie zusätzlich die
latente Wärme der Abgase nutzbar macht:

Dabei werden die relativ heißen
Abgase bis unter die Taupunkttemperatur (47°
Celsius) abgekühlt, so dass der im Abgas enthaltene
Wasserdampf kondensiert.
Die frei werdende
Kondensationswärme wird dem Heizkreislauf zugeführt.
Bis zu zehn Prozent weniger
Heizöl verbraucht ein Öl-Brennwertkessel gegenüber
einem Kessel mit Niedertemperaturtechnik.
Die hohe Effizienz der
Öl-Brennwerttechnik hat auch die Stiftung
Warentest in einem Test von modernen
Ölheizkesseln bestätigt. |
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Zu den
energiesparenden Heizungstechniken zählt
insbesondere die Gas-Brennwerttechnik.
Brennwertgeräte können die
Kondensationswärme nutzen, die bei normalen
Niedertemperaturgeräten durch den Schornstein
verloren geht. Brennwertgeräte sind dadurch
besonders effektiv.
Bei der richtigen Auslegung der
Systemtemperatur werden Energieeinsparungen von 10
bis 15 Prozent gegenüber modernen
Niedertemperaturgeräten erzielt. Im Vergleich zu
Altanlagen sind sogar Einsparungen von 20 bis 35
Prozent möglich.
Emissionsarm und energiesparend
Die kompakte Bauweise der wandhängenden Geräte
ermöglicht eine raumluftunabhängige Betriebsweise
und den Einsatz in Küche, Badezimmer oder
Abstellkammer.
Wichtig:
- Frischluft- und Abgasführung
kann durch ein doppelwandiges Abgassystem
erfolgen.
- Wandhängenden
Brennwertgeräten können in Einfamilienhäuser bis
zu kleinen Mehrfamilienhäusern eingebaut werden
- Systeme mit oder ohne
Fußbodenheizung.
- Geräte mit oder ohne
Warmwasserbereitung
Brennwertgeräte oberhalb 60 KW werden aufgrund
des hohen Gewichtes nur bodenstehend gebaut.
Brennwertgeräte sind in den letzten Jahren
erheblich preiswerter geworden: die Differenz zu
vergleichbaren Niedertemperaturgeräten beträgt oft
nur noch wenige hundert Euro.
Durch die jährliche Energieeinsparung hat
sich diese Investition schnell amortisiert.
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